Faszinierende Einblicke in die Niederungen der menschlichen Natur

Posted 13 Okt 2010 — by admin
Category Allgemein
Anthology der Gier – Limited Edition [500]
ISBN: 978-3-86286-006-7
Softcover 64 Seiten, durchgehend Bilderdruck in Farbe (135g), 12,00€ (D)
Einmalige Auflage von 500 Exemplaren, jedes handschriftlich nummeriert. Weitere Auflagen sind ausgeschlossen.
Sofort lieferbar, aktuell noch 389 Exemplare verfügbar.
Über die “Anthology der Gier”:
Eine Vielzahl von Künstlern hatte sich im Rahmen des “Anthology Contest Gier” um die Gestaltung dieses Buches beworben. Die folgenden 40 wurden schließlich ausgewählt:

Marc Antonio, Thomas Backus, Susanne Bohne, Simon Bolz, CCBieling, Eure Atomlobby,Marlene Geselle, Ragnar Gischas, Bernadette Gruber, Sebastian Heim, Jürgen Heimlich,Pierre Heinen, Daniela Herbst, Thomas Kaah, Doris Köhler, Anna König, Katja Kulin, Alf Leue, Sebastian Linck, Lina Lindorf, Susette Mantzel, Tom Midashof, Thomas Nommensen,Fabian Neidhardt, David Neuhäuser, Rainer Nocht, Susanne O’Connell, Susanne Öhrig,Lisa Paetow, Michael Pick, Martin Piekar, Carsten Pohl, Jörg Reinhardt, Barbara Schilling,Sarah Schmitz, Ursula Schröder-Zeuch, Xóchil A. Schütz, C. Alex Smolan, Ulf Thiemann,Sebastian Wenzel.

Ihre Visionen von Gier gestalten diese Anthologie.

So unterschiedlich die Künstler, so unterschiedlich auch der Inhalt: Vom Krimi über Kurzromane und Gedichte bis hin zu Fotokunst, die Gier präsentiert sich facettenreich und differenziert, wie die nachfolgende Bild-Preview eindrucksvoll demonstriert.

Gute Vorsätze

Posted 14 Mrz 2010 — by admin
Category Allgemein

Ich fasse meine guten Vorsätze grundsätzlich nicht zum Jahreswechsel, also mitten im Winter. Mitten im Winter bin ich träge, meine Zellen sind in einer Art Mini-Winterschlaf. Oder besser gesagt Kältestarre und ich tue das, was ich muss, aber meistens ohne besondere Kreativität oder Begeisterung.

Anders jetzt, da der Frühling spürbar wird an den länger und heller werdenden Tagen, der veränderten Luft und natürlich dem Gezwitscher der Vögel und speziell dem Gesang der Amseln. Trotz noch niedriger Temperaturen spüre ich den Aufbruch allenthalben und bin inspiriert zu Neuem. Zeit für mich, gute Vorsätze zu fassen.

Hintergründiges für Untergründiges

Posted 13 Jul 2009 — by admin
Category Allgemein

Ich gehöre zur Gilde der Sockenstrickerinnen. In diese Gemeinschaft rutscht man einfach so hinein, wenn man, aus welchen Gründen auch immer, diesem Hobby frönt.

Bei mir waren die Gründe zuerst praktischer Natur, denn bei einem alljährlich im Herbst stattfindenden Basar fanden die fertigen Werke guten Absatz. Ein Nebeneffekt des Strickens war, dass ich während des abendlichen Fernsehens  nicht mehr nach Salzstangen, Chips und derartigen Polstern auf die Hüfte zaubernden Mitteln greifen konnte. Meine Hände waren ja beschäftigt. Zum direkten Abbau von lästigem Körperfett war der Energieein- oder -umsatz jedoch zu meinem Bedauern zu gering. Das wäre auch zu schön gewesen! Read More

Gezwitscher

Posted 02 Jun 2009 — by admin
Category Leben, Web 2.0

Ein neuer Trend hat das Internet erobert. „Twitter“ – inzwischen kennt es (fast) jeder. Und jeder, der meint, sein Small Talk wäre es wert und dürfe den Mitmenschen, hier „Followers“ genannt, nicht vorenthalten werden, fasst diesen in höchstens 140 Zeichen zusammen und zwitschert fröhlich drauflos.  In kürzeren oder längeren Abständen lässt er alle Followers an seinem mehr oder weniger interessanten Tagesablauf teilhaben – hier und da untermalt mit Fotos, die man ebenfalls und ergänzend ins Netz stellen kann. Man bekommt fast den Eindruck, die Ärmsten haben niemanden, der ihnen zuhört und dass sie ihre Selbstgespräche in der Hoffnung auf Resonanz dann eben veröffentlichen. Alles, was sie tun, sehen, hören oder was ihnen sonst noch begegnet, wird auf Twitter kommentiert. Untersuchungen zufolge nimmt dies bei nicht wenigen der etwa 2 Mio. Nutzern sogar suchtartige Züge an.  Es wird gezwitschert, was das Zeug hält, notfalls werden die „Tweets“ auch vom iPhone geschickt, wenn man nicht am PC sein kann. Read More

iLove my iPod!

Posted 18 Apr 2009 — by admin
Category Leben

Ich bin eine leidenschaftliche Bahnfahrerin. Entspannt durch die Landschaft zu rollen im Wechsel der Jahreszeiten macht mir Freude. Was tut’s, wenn  mal ein Zug Verspätung hat oder  einer eventuell ganz ausfällt. Dann gibt es auch außergewöhnliche Erlebnisse, wie zum Beispiel, dass die Regionalbahn vor einer Straßenschranke anhält, der Lokführer aussteigt und manuell das Schließen der Schranke auslöst, einsteigt, Zug weiterfährt, anhält, Fahrer aussteigt, Schranke manuell öffnen läßt, einsteigt und weiterfährt.

Sofern es nicht gerade Winter ist und ich auf einem kalten und zugigen Bahnsteig warten muss, weil ich den Anschlusszug verpasst habe, trage ich diese Dinge mit Fassung. Denn ich finde  es interessant, während des Wartens die Leute um mich herum zu beobachten und mir meine Gedanken über sie zu machen. Read More

Überfluss

Posted 02 Mrz 2009 — by admin
Category Allgemein

Überfluss ist oftmals genauso mühsam zu verwalten wie Mangel, wobei jedoch unbestritten ein Mangel schmerzhafter ist. Die meisten von uns haben zuviel. Ein Zuviel an Büchern, Geschirr, Kleidern und – an Essen. Diäten, Diäten – von jeder Titelseite einer Zeitschrift springt uns das Wort „Diät“ ins Auge. Eine „Wunderdiät“ jagt die andere. Möglichst schnell und möglichst ohne Mangel oder Verzicht sollen die Pfunde purzeln, quasi im Schlaf (es gibt ja sogar eine „Schlank-im-Schlaf-Diät“). „Diät“ ist im beginnenden Frühjahr das Thema. Small-talk-mäßig wird es ausgebeutet und breitgetreten. Inzwischen weiß man jedoch, dass alle diese Diäten nur einen kurzfristigen Erfolg versprechen. Denn wenn man sein Essverhalten nicht grundsätzlich ändert, hat man sich bald die mühsam verlorenen Pfunde wieder angefuttert und häufig noch mehr dazu, weil der Körper bei diesen Gewaltkuren auf Sparflamme schaltet und bei ausreichendem Nahrungsangebot dann wieder Reserven anlegt. Aber fast nichts ist schwerer, als aus alten Gewohnheiten auszubrechen! Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier, andererseits hat man ja jeden Tag die Chance für einen Neuanfang. Also „Pack’ mer’s“, wie ein Bayer zu sagen pflegt, und rücken wir dem Winterspeck auf den Leib!

Small Talk

Posted 24 Feb 2009 — by admin
Category Leben

“Dieses langweilige  Hausfrauengeschwätz!” tut einer meiner Freunde das für ihn völlig belanglose und daher überflüssige Gespräch mit Leuten ab, die man eigentlich nur vom Sehen kennt und mit denen man keine wesentlichen Berührungspunkte hat. Ich sehe das anders, der Mensch ist im Grunde ein soziales Wesen und braucht Kontakte zu anderen. So ist für mich der Small Talk das Öl im Getriebe des täglichen Lebens. 

Manchmal entwickelt sich aus Small Talk ein ernsthaftes Gespräch und  es kann auch passieren, dass mein Gegenüber förmlich danach lechzt, mit einem Menschen zu sprechen, der ihm  zuhört. So kommt man von allgemeinen Dingen – das Wetter oder das wirklich dumme Geschwätz im Supermarkt, z. B. “Na bist du auch da?” etc.  geben meistens einen guten Einstieg – häufig auch zu gesundheitlichen und anderen Problemen, die die betreffende Person gerade bewegen. Es sind nicht immer die großen Probleme, sondern manchmal nur kleine Sorgen oder Unsicherheiten, bei denen eine andere Meinung hilfreich ist oder sein kann. Natürlich muss ich dazu auch bereit sein und die Zeit aufbringen wollen. Aber ich nehme mir einfach ein bißchen Zeit zum Verschenken aus dem großen Topf, der mir zur Verfügung gestellt wurde, weil ich meine Prioritäten anders setze. Und häufig ergibt sich aus “Small-Talk-Kontakten” auch ein Kontakt, den man nicht mehr missen möchte.

Fasnet

Posted 01 Feb 2009 — by admin
Category Allgemein

„Wo denket Se hi, Fasnet is die wichtigst’ Zeit hier am See!“ sagte mir meine Friseurin letzten Freitag. Nun ist es ja noch ein bisschen Zeit bis zum Faschingsdienstag, meinte ich. Aber sie klärte mich darüber auf, dass schon viele Veranstaltungen in den nächsten Tagen bzw. drei Wochen seien und sie alle Hände voll zu tun hätte mit Perückenknüpfen und dergleichen. Die Faschingszeit dauert dieses Jahr lange! Die ersten Veranstaltungen fanden natürlich schon am 11. 11. statt und seit dem Heilige-Drei-Könige-Tag knallen hier in Überlingen schon die Peitschen, d. h. die Jugendlichen üben sich intensiv in diesem Sport, möglichst in Hinterhöfen oder anderen Orten mit einer prima Akustik. Zur „Freude“ der geplagten Anwohner bzw. deren Hunde, die natürlich vor Schreck kläffen. Und man fragt sich, was in aller Welt einen bewogen hat, hier eine Wohnung zu mieten, wo man weder im Sommer, wenn die Touri-Ströme Hochsaison haben, noch im Winter, zumindest während der langen Faschingszeit, die Ruhe genießen kann, weil hier die Akustik so ausgezeichnet ist. Wo man doch selber mit Fasching gar nichts am Hut hat. Da hilft nur die Flucht, zumindest an den letzten tollen Tagen. Dann werden nämlich an verschiedenen Plätzen im Städtle verteilt Buden aufgebaut, damit sich die Narren in ihren „Hänsele“ aufwärmen, etwas essen und trinken und dafür sorgen können, dass der Alkoholpegel im Blut nicht zu sehr absinkt. Und irgendwann will die Flüssigkeit ja auch wieder raus und die Toilettenhäuschen sind weit… Nerviges Peitschengeknalle, ohrenbetäubende Guggen- und andere Fasnetsmusik, Geschrei, unbeschreibliche Verschmutzung und Müllberge, so sieht`s ein Faschingsmuffel, also ein Spielverderber. Sei’s drum!

Dschungelcamp

Posted 26 Jan 2009 — by admin
Category Allgemein


Eine provozierende Sendung scheidet die Geister. Ich habe mir diese Sendung allabendlich angesehen – um diese Uhrzeit hatte ich die Muse dazu – und mit den Stars gelitten, mich geekelt  und ihren allmählichen Wandel verfolgt. Zu Anfang zeigten sie sich taff und – immer im Bewusstsein der allgegenwärtigen Kamera – natürlich nur von ihrer besten Seite und man favorisierte die eine  oder den anderen. Mit zunehmendem Nahrungsmangel, fehlender Intimsphäre und Verzicht auf Liebgewordenes veränderten sich jedoch manche  Personen und nicht gerade zu ihremVorteil.

Es war nicht nur der menschlich, allzu menschliche Voyeurismus, der mich diese Sendung verfolgen ließ, sondern echtes Interesse daran, wie sich Menschen in Extremsituationen verhalten, d.h. wie ihr wahres Ich zum Vorschein kommt. Und ich habe mich natürlich in der einen oder anderen Situation gefragt, ob ich mir das zugetraut hätte, was die Schauspieler über sich ergehen ließen.

Gefunden!

Posted 25 Jan 2009 — by admin
Category Allgemein

Bin heute ganz happy, weil ich einen mir  verloren gegangenen Song wiedergefunden habe. Er ist aus den 70ern und hat mich eine ganze Weile in einer schwierigen Zeit begleitet.  Ich füge ihn einmal hier ein.

Albatross (Lyrik  von Lobo)

The man spoke to the albatross
What a funny thing you are
The man spoke to the albatross
Why must you fly so far
Today the waves are no ones slaves
Tomorrow’s waves may be
Do you believe in me
The man spoke to the nightingale
Your songs too wild and free
The man spoke to the nightingale
Ah but sing a song for me
Once my skies could fill your eyes
With rain and sympathy
Do you believe in me
The man spoke to the whitest dove
How can I gain release
The man then killed the whitest dove
And justly kept the peace
For I must cry and surely die
To keep the people free
Do you believe in me
Do you believe in me
Do you believe in me